Schnelles Internet für alle Ortsgemeinden

Seit dem offiziellen Spatenstich zum Breitbandausbau der Telekom im Juli ging es in Sachen schnelles Internet richtig voran. Das Ende der Maßnahme war für Ende 2017 angesetzt. Und pünktlich vor Jahresende wurde das Netz in Betrieb genommen. Die offizielle Freischaltung erfolgte am 27. Dezember 2017.  


Nach Tiefbauarbeiten werden Glasfaserkabel gezogen

Nach dem offiziellen Spatenstich zum Breitbandausbau der Telekom im Juli dieses Jahres ging es in Sachen schnelles Internet in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim richtig voran. Keine drei Monate später und die notwendigen Leerrohre waren in allen Ortsgemeinden verlegt. Die Tiefbauarbeiten sind also erledigt und dort, wo Straßen und Gehwege aufgerissen werden mussten, sind die Gräben wieder verschlossen. Im November ging es beim Thema schnelles Internet dann auf die Zielgerade: Glasfaserkabel wurden durch die Leerrohre gezogen und anschließend getestet. Dazu brauchte es keine großen Baustellen mehr, kleinere Löcher an bestimmten Stellen genügten. Und auch die Gehwegsanierungen, die teilweise mit dem Breitbandausbau verbunden wurden, sind weitestgehend abgeschlossen. Am 27. Dezember wurde das Netz nun in Betrieb genommen.

Rund 5.500 Haushalte können jetzt schnelles Internet nutzen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Die Telekom hat dafür 13 Kilometer Glasfaser verlegt und 21 Verteiler neu aufgestellt oder mit moderner Technik aufgerüstet.

„Wir freuen uns, dass es nun so weit ist: Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau gehören jetzt zu den schnellsten Internet-Städten und Gemeinden in Deutschland“, sagte Bürgermeister Stefan Veth. „Unsere Verbandsgemeinde wird damit als Wohn- und Arbeitsort noch attraktiver. Wir danken der Telekom für die gute Zusammenarbeit.“



Der Weg zum Anschluss

„Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen“, sagt Jürgen Wolf, Regio Manager der Deutschen Telekom. Nach der Vertragsumstellung kommt ein Techniker der Telekom zum Kunden und sorgt für den entsprechenden Anschluss vor Ort. Dafür müsse man laut Wolf etwa zehn bis zwölf Tage rechnen. „In kürzester Zeit sind dann Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht“, nennt der Regio Manager einige der Vorteile des schnellen Internets.

Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, beim teilnehmenden Fachhandel, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren: 

  • Telekom Shop Ludwigshafen, Hedwig-Laudien-Ring 3, Ludwigshafen

  • Telekom Shop Ludwigshafen, Bismarckstr. 108, Ludwigshafen

  • Telekom Shop Ludwigshafen, Im Zollhof 4, Ludwigshafen

  • www.telekom.de/schneller

  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)

  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

(06.12.2017/aktualisiert 30.12.2017)


Spatenstich für Breitbandausbau

Rund 150 Meter sind bereits fertig, die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim begonnen. In der Industriestraße in Dannstadt ging es vor wenigen Tagen los. Und dort, an der Ecke zur Friedhofstraße,  war am Dienstag, 4. Juli 2017, auch der offizielle Spatenstich zum Breitbandausbau. Stefan Veth, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, hat zusammen mit Vertretern der Telekom, der ausführenden Baufirma und der Verwaltung mit dem symbolischen Buddeln den Startschuss für die Ausbauarbeiten der kommenden Monate gegeben.

Stefan Veth bedankte sich bei allen Anwesenden für die gute Planung und Zusammenarbeit. „Ich freue mich, dass die Arbeiten nun starten“, sagte er, „und dass schnelles Internet künftig flächendeckend für die gesamte Verbandsgemeinde zur Verfügung stehen wird.“ Er hoffe, dass der Breitbandausbau wie angekündigt bis Ende 2017 abgeschlossen sein wird.  „Damit schaffen wir einen klaren Standortvorteil.“ Michael Kuntz, bei der Verbandsgemeindeverwaltung zuständiger Sachbearbeiter für den Breitbandausbau, ergänzte: „Schnelles Internet  gehört zu den ganz wenigen Sachen, die für das Gewerbe wesentlich sind und bei uns bisher fehlte.“

Jürgen Wolf, Regio Manager bei der Deutschen Telekom,  versicherte, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen und bis Weihnachten alle Bürger der drei Ortsgemeinden die Möglichkeit für schnelles Internet bekommen.  Konkret profitieren mit Hochdorf-Assenheim, Dannstadt-Schauernheim und Rödersheim-Gronau also alle sechs Ortsteile der Verbandsgemeinde. Dadurch können rund 5.500 Haushalte ab Ende 2017 schnelles Internet erhalten. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Jürgen Wolf informierte, dass über den jetzigen Ausbau zudem direkt die Voraussetzung dafür geschaffen werde, dass Downloads in naher Zukunft mit einer Geschwindigkeit von 250 MBit/s und Uploads von bis zu 80 MBit/s möglich werden. Stefan Feierabend, Projektleiter Glasfaserausbau bei der Deutschen Telekom, betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde. „So zielgerichtet, so lösungsorientiert, so pragmatisch!" Auch die Kommunikation laufe sehr gut.

Ausführender Dienstleister für die Deutsche Telekom ist die Baufirma LAT Strecken- und Gleisbau GmbH, Berlin. Ebenso wird die Baufirma Müller, Enkenbach-Alsenborn bei gemeindlichen Ausbauarbeiten beteiligt sein. Stellenweise werden im Anschluss an die Telekomarbeiten erneuerungsbedürftige Gehwege gleich mitsaniert.

Der Breitbandausbau geht nun  in Dannstadt in der Friedhofstraße in Richtung Friedenstraße weiter und dann folgt das Stück bis zur Hauptstraße. „Wir beginnen in Dannstadt-Schauernheim, danach folgen Rödersheim-Gronau und am Ende Hochdorf-Assenheim. „Wir konzentrieren uns dabei immer auf eine Ortsgemeinde, das geht am schnellsten voran“, sagte Stefan Feierabend. „Außerdem kommen wir so den Kerwen und anderen Veranstaltungen  möglichst nicht in die Quere.“ Gerade im Jahr des Ortsjubiläums 1250 Jahre Dannstadt-Schauernheim mitunter keine leichte Aufgabe.

(04.07.2017)



Ortsbegehungen im Vorfeld der Ausbauarbeiten

Bei mehreren Ortsbegehungen hat man sich ein Bild von den notwendigen Arbeiten gemacht, damit in der kompletten Verbandsgemeinde bis Ende des Jahres schnelles Internet verfügbar sein wird. Ob sanierungsbedürfte Gehwege im Zuge des Breitbandausbaus gleich mitsaniert werden, darüber haben die Gemeinderäte aller drei Ortsgemeinden bei ihren Sitzungen im Mai entschieden.

Der nächste Schritt in Sachen schnelles Internet ist also getan: Damit die Deutsche Telekom mit dem Breitbandausbau beginnen kann, müssen an manchen Stellen Gehwege aufgerissen werden. Wo welche Straßenarbeiten notwendig werden, um die komplette Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim mit  schnellen Internetanschlüssen zu versorgen, das haben sich Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung sowie der Ortsgemeinden Mitte Mai direkt vor Ort in Dannstadt-Schauernheim, Rödersheim-Gronau und Hochdorf-Assenheim angeschaut. Nun wird geprüft, wo bereits vorhandene Leerrohre in den Straßen für den Breitbandausbau genutzt werden können und wo es nicht zu vermeiden ist, die Gehwege aufzureißen. Da die Deutsche Telekom als Versorger für den Ausbau des Netzes zuständig ist, trägt sie auch die Kosten dafür, die Gehwege so herzustellen, dass sie hinterher wieder im gleichen Zustand wie vorher sind.

In allen Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim unterwegs, um sich Straße für Straße einen Eindruck über die erfordlerichen Arbeiten zu machen: So wie hier auf den Bildern in Dannstadt-Schauernheim und Rödersheim-Gronau soll es in der kompletten Verbandsgemeinde bis Ende 2017 schnelles Internet geben. Wo die Gehwege aufgebrochen werden müssen, das wird derzeit geprüft.

Wenn ein Gehweg sowieso erneuert werden muss oder die Deutsche Telekom nur einen Teil des Gehwegs aufreißt, dann kann es sinnvoll sein, dass diese Gehwege gleich mitsaniert beziehungsweise der restliche Teil des Gehwegs ausgebaut wird. Das wird nun ebenfalls im Einzelfall geprüft. Die Ortsgemeinderäte von Dannstadt-Schauernheim und Rödersheim-Gronau haben das Straßenausbauprogramm erweitert und sich somit die Option gelassen, zusätzliche Arbeiten mit dem Breitbandausbau der Telekom zu verbinden. In Hochdorf-Assenheim sollen die betroffenen Gehwege nicht mitsaniert werden, wie der Ortsgemeinderat in seiner Sitzung am 23.5.17 entschieden hat.

Sollte es zusätzliche Gehwegarbeiten geben, so kommen auf die Bürger keine Mehrkosten zu. Sollten die Kosten für eventuelle Zusatzarbeiten das Budget des bestehenden Straßenausbauprogramms überschreiten, so wird dieser Überhang im nächsten Ausbauprogramm berücksichtigt. 

Die Verbandsgemeindeverwaltung wird Sie hierzu weiterhin auf dem aktuellen Stand halten.

(29.05.2017)



Der Hintergrund

Bis Ende des Jahres soll es in der kompletten Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim schnelles Internet geben. Nach der Planungsphase startet die Deutsche Telekom in den kommenden Monaten nun den Breitbandausbau in Eigenverantwortung. Es handelt sich um einen sogenannten FTTC-Ausbau (FTTC steht für Fibre to the Curb, übersetzt: Faser an den Bordstein). Dabei werden Glasfaserkabel bis zu vorhandenen grauen Kabelverzweigerkästen (KVZ) verlegt. Ab den KVZ bis zum Gebäude beziehungsweise Endnutzer bleiben weiterhin die vorhandenen Kupferkabel im Einsatz. Im Ergebnis dieses FTTC-Ausbaus sollen DSL-Verbindungen mit bis zu 50 Mbit/s im Download möglich sein. In einer weiteren Ausbaustufe mit VDSL wären dann sogar Bandbreiten bis zu 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload möglich.

Um dies zu erreichen, werden  vorhandene KVZ gegen neue, größere Multifunktionsgehäuse ersetzt. Zudem werden Glasfaserkabel verlegt. Dies wird sowohl in offener (Tiefbau) als auch in nicht offener Bauweise (z.B. vorhandene Leerrohre) erfolgen. Schon jetzt bitten wir um Verständnis, wenn deswegen Gehwege und Straßen zeitweise nicht wie gewohnt genutzt werden können.

Die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim mit ihren drei Ortsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim und Rödersheim-Gronau weist in ihrer Breitbandversorgungsstruktur eine sehr unterschiedliche Breitbandverfügbarkeit (Internetverbindung) auf. Teilweise sind Breitbandverbindungen/Internetgeschwindigkeiten von nicht mehr als 2 MBit/s bis zu 6 MBit/s im Downloadbereich verfügbar. Genaue Angaben kann man über den im Internet zur Verfügung gestellten „Breitbandatlas“ unter www.zukunft-breitband.de nachschauen. 

Die Breitbandversorgung liegt grundsätzlich nicht in öffentlicher Hand und ist nur stückweise durch die Kommunen beeinflussbar. Nach dem Telekommunikationsgesetz sind grundsätzlich die Versorgungsträger für den Ausbau des Netzes zuständig. Sie verantworten somit auch die  Wirtschaftlichkeit des Breitbandausbaus.

Auf Betreiben von Bürgermeister Stefan Veth wurde im Februar 2015 zunächst über ein Markterkundungsverfahren ermittelt, welche Netzbetreiber generell Interesse an einer flächendeckenden und zukunftssicheren Breitbanderschließung in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim haben. Daraufhin hat sich die Deutsche Telekom als einziger Netzbetreiber zurückgemeldet.

Ursprünglich wollte die Deutsche Telekom nur in den Ortsgemeinden Dannstadt-Schauernheim und Hochdorf-Assenheim einen FTTC-Eigenausbau bis Ende 2017 durchführen. In der Ortsgemeinde Rödersheim-Gronau war ein solcher Ausbau zunächst nicht vorgesehen, denn dort besteht bereits eine gute Versorgungssituation über den Netzbetreiber Kabel Deutschland. Kabel Deutschland stellt  Internetgeschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s, teilweise bis zu 100 MBit/s zur Verfügung.

Netzbetreiber sind in unserem Gebiet Kabel Deutschland und die Deutsche Telekom und die Manet GmbH im Gebiet Schauernheim West, die aufgrund ihrer vorhandenen unterirdischen Netzinfrastruktur auch die originären Ansprechpartner für die Breitbandversorgung sind.

Ansprechpartner bei der Verbandsgemeindeverwaltung ist Herr Michael Kuntz, Tel.: 06231/401-137

(20.04.2017)