Freiwillige Feuerwehr

Die Verbandsgemeindewehr besteht aus vier Ortswehren, die nicht nur bei Einsätzen reibungslos zusammenarbeiten, sondern auch darüber hinaus vieles (gemeinsam) auf die Beine stellen. Auf den jeweiligen Facebookseiten der Ortswehren Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim, Rödersheim und Gronau können Sie sich über die aktuellen Einsätze informieren. Lesen Sie hier, was die Wehren außerhalb der Einsätze leisten.  Wer mitmachen möchte, findet hier zudem alle Ansprechpartner und die wichtigsten Infos zur Jugendfeuerwehr - denn engagierte Leute sind immer willkommen!

Die Jugendfeuerwehr

Mitmachen statt Zuschauen: Wenn du zwischen 10 und 18 Jahren alt bist und Interesse an dem spannenden und abwechslungsreichen Hobby Jugendfeuerwehr hast, dann melde Dich direkt bei einer unserer Jugendfeuerwehren.


Ein Tischkicker für die Jugendfeuerwehr Dannstadt-Schauernheim

Die nächsten Treffen der Jugendfeuerwehr Dannstadt-Schauernheim werden sportlich: Seit kurzem steht ein Tischkicker in den Räumen der Feuerwehr - gespendet von Edeka-Kaufmann Dominik Schneider (Mitte) und Dank der Initiative von Jugendwart Dieter Nagel (Dritter von rechts). Bei der Spendenübergabe im neuen Edeka-Markt an der Gemarkungsgrenze Assenheim-Dannstadt am 8. August 2018 konnten einige Jugendliche direkt ausprobieren, wie es sich am besten kickern lässt. Über die nächsten Tore dürfen sich dann auch alle anderen Mitglieder der Jugendfeuerwehr Dannstadt-Schauernheim freuen.

Foto: Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim

(13.08.2018)



Vorschulkinder aus Gronau zu Besuch bei der Feuerwehr



Woran man Brillenträger beim Blick durch die Wärmebildkamera erkennt, wie man einen Notruf richtig absetzt und was passiert, wenn man ein brennendes Streichholz schräg hält, lernten die Vorschulkinder der Evangelischen Luise-Koch-Kindertagesstätte Gronau am Montag, 11. Juni, bei der Freiwilligen Feuerwehr Gronau. Heiko Theis, stellvertretender Wehrführer, zeigte den Kindern zunächst das Gerätehaus und die verschiedenen Fahrzeuge der Feuerwehr. Anschließend erzählte er manches über die Arbeit der Feuerwehrleute. Dabei ließ Theis die neun Kinder immer wieder selbst aktiv werden. Sei es beim Tragen der Atemluftflasche, beim Anzünden einer Kerze oder beim Übungsanruf der Notrufzentrale. Unterstützung erhielt er dabei von seinem Feuerwehrkameraden Matthias Eger, der unter anderem Schritt für Schritt vorführte, mit welcher Schutzkleidung und –ausrüstung sich Feuerwehrleute auf einen Brandeinsatz vorbereiten. 



Höhepunkt des Nachmittags war für die Vorschulkinder aber das Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch draußen im Hof. Dass die Helme und Jacken der Jugendfeuerwehr noch etwas groß waren, das störte die Kinder nicht. Hauptsache, die Flammen in den Fenstern des aufgestellten Holzhauses waren am Ende gelöscht.


Fotos: Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim

(15.06.2018)



Feuerwehr Gronau: Neue Wehrführung gewählt



Ende April 2018 wurde bei der Feuerwehr Gronau eine neue Führungsspitze gewählt. Dies wurde notwendig, da der bisherige Wehrführer Axel Fischer sein Amt aus persönlichen Gründen bereits Mitte vergangenen Jahres zur Verfügung gestellt hat. Frank Ackermann (links im Bild) wurde zum Wehrführer und Heiko Theis (Erster von rechts) zum stellvertretenden Wehrführer gewählt.  

Wehrführung übernimmt Frank Ackermann

Frank Ackermann ist schon 25 Jahre Mitglied in der Feuerwehr Gronau und hat in dieser langen Zeit zahlreiche Fach- und Führungslehrgänge absolviert. Seit 2009 war er bereits stellvertretender Wehrführer. Darüber hinaus ist er Zugführer des Gefahrstoffzuges Rhein-Pfalz-Kreis, der aus vier Teileinheiten besteht. Ein Fahrzeug davon ist im Feuerwehrhaus Gronau stationiert. 

Heiko Theis wird stellvertretender Wehrführer

Heiko Theis, neuer stellvertretender Wehrführer, ist bereits seit 1989 in der Gronauer Feuerwehr aktiv und schon seit vielen Jahren Führungskraft mit Zugführer-Ausbildung. In seiner ehemaligen Funktion als Jugendfeuerwehrwart kümmerte er sich jahrzehntelang sehr erfolgreich um den Feuerwehr-Nachwuchs, nicht nur in Gronau, sondern auch auf Landkreisebene war er bei der Kreisjugendfeuerwehr sehr aktiv.

Beide Führungskräfte sind selbst ein „Eigengewächs“, sie starteten Ihren Feuerwehrdienst in der Jugendfeuerwehr Gronau, bevor sie mit Erreichen des Mindestalters von 16 Jahren in die Aktive Wehr übertreten konnten. 

Christopher Diehl (Bildmitte), Wehrleiter der vier Feuerwehren der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, gratulierte der neuen Führungsspitze und freut sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit, da die Feuerwehr Gronau ein wichtiger Bestandteil der #Verbandsgemeindewehr ist.

(Foto: Feuerwehr Gronau/frei)

(02.05.2018)




Viertklässler der Grundschule Hochdorf-Assenheim zu Besuch bei der Feuerwehr


 

Gespannt verfolgten die Schüler der Klassen 4a und 4b der Grundschule Hochdorf-Assenheim, wie man mit Schere und Spreizer eine Autotür entfernt. Auch als Gerätewart Manuel Ankner und Feuerwehrkamerad Manuel Kuhn zeigten, wie man anschließend mit einem Rettungszylinder das Autodach abstützt, schauten die Kinder mit großem Interesse zu. Überhaupt war der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Hochdorf-Assenheim am Freitag, 20. April, ein Höhepunkt des Schulalltags. Jugendwartin Pia Steinmetz hatte einiges organisiert, um den insgesamt 30 Schülern möglichst viel über die Arbeit der Feuerwehrleute näherzubringen. So wurden die Kinder in zwei Gruppen durch das Gerätehaus geführt. Manuel Kuhn zeigte den Kindern, was man alles zum Atemschutzeinsatz anziehen muss. Anschließend durften sie für ein Foto einmal selbst einen Feuerwehrhelm aufsetzen und in ein Löschfahrzeug einsteigen. Als sie sogar selbst den Wasserschlauch halten durften, waren die Viertklässler restlos begeistert. Zum Dank schenkten die Kinder den Feuerwehrleuten in Hochdorf-Assenheim eine selbstgemalte Karte und Schokolade.

Foto: Feuerwehr Hochdorf-Assenheim/frei

(02.05.2018)



Feuerwehrleute für 25-jähriges Engagement geehrt

Für ihre jeweils 25-jährige aktive, pflichtgetreue Tätigkeit bei der Feuerwehr wurden drei Kameraden aus der Verbandsgemeindewehr Dannstadt-Schauernheim am 12. März geehrt. Bürgermeister Stefan Veth und Wehrleiter Christopher Diehl überreichten das silberne Ehrenabzeichen im Zentrum Alte Schule in Dannstadt-Schauernheim an Jens Großhans (Ortswehr Hochdorf-Assenheim), Markus Keller (Ortswehr Dannstadt-Schauernheim) und Mathias Müller (Ortswehr Dannstadt-Schauernheim). „Nicht nur die Geehrten, alle Feuerwehrleute unserer Wehr üben ihren Dienst mit sehr viel Herzblut aus“, sagte Veth in seiner Begrüßung und sprach im Namen der Verbandsgemeinde seinen ausdrücklichen Dank aus. Grußworte überbrachten Kreisfeuerwehrinspekteur Patrick Janz vom Rhein-Pfalz-Kreis sowie Wehrleiter der Verbandsgemeindewehr Dannstadt-Schauernheim Christopher Diehl. Die Ortswehr Dannstadt-Schauernheim hat den Ehrungsabend ausgerichtet.

Wehrleiter Christopher Diehl (links) und Bürgermeister Stefan Veth (rechts) ehrten (v.l.) Jens Großhans (Ortswehr Hochdorf-Assenheim), Markus Keller (Ortswehr Dannstadt-Schauernheim) sowie Mathias Müller (Ortswehr Dannstadt-Schauernheim) für 25 Jahre Dienst bei der Feuerwehr. Ein besonderer Dank ging an die Familien und Partnerinnen der Kameraden, denn ohne deren Unterstützung wäre ein solches zeitintensives Engagement nicht möglich.

Jens Großhans: Verbandsgemeindewehr in New York City repräsentiert

Jens Großhans trat 1992 im Alter von 16 Jahren der Jugendfeuerwehr Rödersheim bei. Lernen, sich weiterbilden und an aktuellen Entwicklungen teilhaben – dies zieht sich durch seine gesamten 25 Jahre aktiver Tätigkeit für die Feuerwehr durch. 1994 wechselte Großhans in den aktiven Dienst zur Feuerwehr Assenheim. Er absolvierte unter anderem Lehrgänge auf Kreisebene, hielt sich stets in Sachen Ersthilfe fit und besuchte privat finanzierte Seminare und Kongresse. Selbst der Urlaub steht bei Jens Großhans im Zeichen der Feuerwehr, wie Laudator Fredy Ankner, Wehrführer der Feuerwehr Hochdorf-Assenheim ausführte. Dreimal besuchte er das „Feuerwehr Departement New York“. Neben der Teilnahme an Einsätzen lief Großhans bei der berühmten Steuben-Parade mit. „In Ausgehuniform repräsentierte er sozusagen unsere Verbandsgemeine-Feuerwehr in New York City“, sagte Ankner. Seit 2013 ist Großhans Mitglied der Informations- und Kommunikationsgruppe im Katastrophenschutz unseres Landkreises. 2017 wurde er zum Oberlöschmeister befördert.

Markus Keller: Feuerwehr nach vorne bringen 

Markus Keller hat die Feuerwehr förmlich im Blut. Sein Opa war stellvertretender Wehrleiter, sein Vater war Leiter der Bahnfeuerwehr Saarbrücken und Kreisfeuerwehrinspekteur im Landkreis St.Wendel, woher Keller stammt. Seine Laufbahn bei der Feuerwehr begann daher auch im Saarland, wo er 1987 zunächst der Jugendfeuerwehr und 1993 dann der aktiven Wehr Freisen beitrat. Der Umzug in die Pfalz brachte den Wechsel zur Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim mit sich, der er seit 2014 angehört. In vielen Lehrgängen erwarb Keller stetig neue Fähigkeiten und Kenntnisse, so war er unter anderem Atemschutzgerätewart des Löschbezirks Freisen, wurde 1997 zum Oberfeuerwehrmann befördert und besuchte erneut die Feuerwehrschule, um  Umweltschutz-Lehrgänge sowie den Lehrgang „ Technische Hilfe - Patientengerechtes Retten“ zu absolvieren. In seiner Laudatio betonte Mathias Peters, stellvertretender Wehrführer der Ortswehr Dannstadt-Schauernheim, wie wichtig Keller es sei, die Feuerwehr nach vorne zu bringen. 2017 wurde Keller zum Brandmeister befördert, im selben Jahr absolvierte er mit Erfolg die Ausbildung zum Drehleitermaschinisten und wurde im Folgejahr von der Mannschaft zum 1. Vorsitzenden des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim gewählt.

Mathias Müller: Hobby zum Beruf gemacht 

Mathias Müller bringt in Sachen Feuerwehr ebenfalls eine „gewisse familiäre Vorbelastung“ mit, wie Christopher Diehl in seiner Funktion als kommissarischer Wehrführer der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim in seiner Ansprache ausführte. Bei der Jugendfeuerwehr Mannheim lernte Müller die Tätigkeiten der Feuerwehrleute kennen und entwickelte ein solches Interesse daran, dass er schließlich sein Hobby zum Beruf machte. Müller arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Mannheim, seit seinem Umzug in die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim ist der Hauptbrandmeister zudem Mitglied der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim. Die Liste seiner besuchten Lehrgänge ist überaus lang, reicht vom Drehleitermaschinisten über den ABC-Einsatz bis zu zahlreichen Leitungsaufgaben. Zuletzt lernte er, eigene Lehrgänge als Ausbilder durchzuführen. Anfang August 2017 wurde er zum stellvertretenden Wehrleiter der Verbandsgemeindewehr ernannt. Zuvor hatte er die Aufgaben bereits ein gutes Jahr lang kommissarisch ausgeführt. 


Kreisfeuerwehrinspekteur Patrick Janz vom Rhein-Pfalz-Kreis brachte den geehrten Feuerwehrleuten ebenfalls seinen Dank entgegen. Ob der Dienst bei einer Wehr im Kreis oder sonstwo in Deutschland geleistet wird, sei gleich. Schließlich ginge es, wie Janz sagte, immer darum, anderen zu helfen.

(Alle Fotos: Verbandsgemeinde)

(13.03.2018)



Fahrzeugweihe in Dannstadt-Schauernheim

Geschmückt und auf Hochglanz poliert, so stand das neue Mannschaftstransportfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr in der Halle des Feuerwehrhauses in Dannstadt-Schauernheim. Damit es in Zukunft von seinen Einsätzen stets wohlbehalten zurückkehrt, wurde das Fahrzeug bei einer offiziellen Feier am 19. Januar geweiht.

 RP-FW 19 lautet das amtliche Kennzeichen des neuen Mannschaftstransportfahrzeuges, das der Ortswehr Dannstadt-Schauernheim am 19. Januar offiziell übergeben wurde. Bürgermeister Stefan Veth erläuterte in seiner Begrüßung, warum die Schlüsselübergabe mit einer Fahrzeugweihe einhergehe. Zunächst sei das Fahrzeug besonderen Gefahren ausgesetzt und man wolle damit symbolisch einen besonderen Schutz mitgeben. „Außerdem ist es eine Form der Wertschätzung gegenüber den Feuerwehrleuten, die unterwegs zu Einsätzen sind“, sagt Veth. Und nicht zuletzt sei der Glaube an das Gute verbunden mit dem positiven Gefühl, das man spüre, wenn einem jemand gute Wünsche mit auf den Weg gebe. Das Fahrzeug solle künftig nicht nur die Arbeit erleichtern, sondern vor allem von jedem Einsatz mit allen Feuerwehkameraden sicher und unversehrt zurückkommen.

Als einen zutiefst christlichen Dienst beschrieb Pfarrer Michael Hergl (rechts) von der Pfarreiengemeinschaft Dannstadt die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. „Es ist großartig, dass Menschen ihre Freizeit dafür einsetzen, um andere Menschen zu retten und vor Gefahren zu schützen“, sagte Hergl. Als Vertreter der evangelischen Kirche wünschte Peter Hauffe, Mitglied des Presbyteriums, allen, dass Gott stets an ihrer Seite sein möge.

Nach dem kirchlichen Segen und der Fahrzeugweihe übergab Bürgermeister Stefan Veth den Fahrzeugschlüssel zunächst an Wehrleiter Christopher Diehl. Diehl bedankte sich bei der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, beim Rhein-Pfalz-Kreis und Land Rheinland-Pfalz, die alle ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das neue Mannschaftstransportfahrzeug künftig seinen Dienst leisten kann. Der neue Ford Transit wurde durch Landesmittel gefördert, die Kosten belaufen sich auf rund 35.000 Euro.  „Für die Feuerwehr ist das - verglichen beispielsweise mit einem Löschfahrzeug - um ein Kleinfahrzeug. Es ist aber von großer Wichtigkeit, denn der Transportwagen wird weit mehr als zehnmal so viel unterwegs sein“, sagte Diehl.

Da der neue Mannschaftstransportwagen bei der Ortswehr Dannstadt-Schauernheim stationiert sein wird, übernahm am Ende Mathias Peters, Stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim, den Fahrzeugschlüssel und öffnete direkt alle Türen, um Interessierten einen Blick nicht nur auf den mit Blumen dekorierten Wagen (Danke für die Spende von Daniela Pinno von Unverblümt), sondern auch in das neue Fahrzeug zu ermöglichen.

(Alle Fotos: Verbandsgemeinde)

(23.01.2018)


Feuerwehr unterstützt bei Benefizaktion

Die Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim unterstützte die Benefizveranstaltung der CDU-Dannstadt-Schauernheim am 16. Januar in Schauernheim. Es galt das Schwedenfeuer zu beaufsichtigen. Mit ihrer Drehleiter, einem Löschgruppenfahrzeug und deren Besatzung waren die Kameraden vor Ort. Rund 500 Gäste waren an diesem Abend gekommen, um mit ihrer Spende für Musik, Essen und Getränken eine Familie aus Dannstadt zu unterstützen, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat. Mehr als 4800 Euro konnten am Ende an die Familie übergeben werden. Mehr dazu lesen Sie auf der Facebookseite der  CDU-Dannstadt-Schauernheim


(Foto: Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim)

(23.01.2018)


Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim: Herzliches Willkommen in Bétheny

Sieben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim besuchten  am dritten Adventswochenende ihre Kameraden der französischen Partnergemeinde Bétheny.  In Gedenken der Feuerwehrleute, die bei Einsätzen ums Leben gekommen sind, findet in der Gemeinde in der Champagne jedes Jahr eine Parade statt, die vom Historischen Rathaus in Bétheny zu einem Mahnmal und wieder zurück führt.

Die Feuerwehrleute aus Dannstadt-Schauernheim waren nicht nur eingeladen Samstagabends mitzumarschieren, sondern nahmen auch bei der anschließenden offiziellen Veranstaltung der dortigen Feuerwehr teil.  „Das war in etwa vergleichbar mit unserem Kameradschaftsabend“, berichtet Mathias Peters, stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim, nach seiner Rückkehr. Die Gäste aus Deutschland seien äußerst herzlich empfangen und auch von Seiten der Politik offiziell begrüßt worden.

Am Adventssonntag gab es ein gemeinsames Frühstück der deutschen und französischen Feuerwehrleute sowie eine Führung durch die Hauptwache der Feuerwehr im benachbarten Reims. „Das ist gelebte Kameradschaft“, sagt Peters, der die neu gewonnenen Kontakte nun gerne weiter ausbauen möchte. „Die Feuerwehr Bétheny wird uns nächstes Jahr auf jeden Fall besuchen, nur über den genauen Termin stimmen wir uns noch ab.“

(Alle Fotos: Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim/frei)

(17.1.2018)


Gemeinsamer Drehleiter-Lehrgang mit Nachbargemeinden

Beim letzten Lehrgang für die Feuerwehrleute der Verbandsgemeindewehr in diesem Jahr ging es um den richtigen Einsatz eines Drehleiterfahrzeugs mit Rettungskorb (DLK). Drei Nachbargemeinden hatten sich zusammengeschlossen, um gemeinsam den sogenannten DLK Maschinisten-Lehrgang durchzuführen. Die Drehleiter ist das erste Rettungsmittel der Wahl und entsprechend nachgefragt war der Lehrgang. Zehn Teilnehmer der  Feuerwehren Böhl-Iggelheim, Schifferstadt und der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim haben während eines Monats in 41 Unterrichtsstunden gelernt, was ein Maschinist für Hubrettungsfahrzeuge beim Einsatz mit diesen Fahrzeugen wissen und beherrschen muss.

Von Mitte Oktober bis Mitte November dauerte der Drehleiter-Lehrgang, den die Feuerwehren Schifferstadt und Böhl-Iggelheim mit der Verbandsgemeindewehr durchgeführt hatten. Links: Ausbilder Martin Jonas FW Böhl-Iggelheim, Lehrgangsleiter Markus Jonas FW Böhl-Iggelheim, Dominic von Tiedemann FW Böhl-Iggelheim, Tobias May FW Schifferstadt, Janine Habke VG DA-Schau, Peter Kraus FW Schifferstadt, Dennis Keiper VG DA-Schau, Alexander Micic VG DA-Schau, Sven Schlicksupp VG DA-Schau. Im Korb von Links: Lehrgangsleiter Matthias Müller FW Schifferstadt, Ausblilder Mathias Müller VG DA-Schau, Marcel Handrich VG DA-Schau, Justin Münzenberger VG DA-Schau. (Foto: Feuerwehr Böhl-Iggelheim/frei)


Die beiden Lehrgangsleiter Matthias Müller (Feuerwehr Schifferstadt) und Markus Jonas (Feuerwehr Böhl-Iggelheim)  hatten zusammen mit den Ausbildern Herbert Altmann (Feuerwehr Schifferstadt), Martin Jonas (Feuerwehr Böhl-Iggelheim) und Mathias Müller (Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim) nicht nur Theorie vermittelt, sondern die Teilnehmer vor allem viel praktische Erfahrung an unterschiedlichen Einsatzorten in den drei Gemeinden sammeln lassen. So wurde  mit den Fahrzeugen an einer Schule geübt, im Wohngebiet und an Industriebauten. Durch die Kooperation der drei Gemeinden hatten die Teilnehmer den Vorteil, dass sie an verschiedenen Fahrzeugmodellen mit unterschiedlicher Technik trainieren konnten, denn jede Feuerwehr hatte ihr eigenes Drehleiterfahrzeug dabei. Der Lehrgang schloss mit einer Prüfung am 11. November ab.



Folgende Teilnehmer haben den Drehleiter-Lehrgang vom 16. Oktober bis 11. November 2017 besucht:  Von der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim (linkes Fahrzeug) waren Sven Schlicksupp, Justin Münzenberger, Alexander Micic, Dennis Keiper, Marcel Handrich und Janine Habke dabei. Die Schifferstadter Wehr (Fahrzeug in der Mitte) war vertreten mit  Daniel Müller, Peter Krauß  und Tobias May. Aus Böhl-Iggelheim (Fahrzeug rechts) hat Dominic von Tiedemann teilgenommen.

(Alle Fotos: Feuerwehr Böhl-Iggelheim/frei)

(17.11.2017)




Kameradschaftsabend 2017: Gemeinschaft, Respekt, Solidarität und Vertrauen tragen die Verbandsgemeindewehr


Eine Kameradschaft wird getragen von gemeinsamen Erlebnissen, von Rücksichtnahme, von Unterstützung und Vertrauen. Und dass die Verbandsgemeindewehr eine hochmotivierte und einsatzstarke Truppe ist, bei der eine solche Kameradschaft gelebt wird, dafür fanden sowohl Bürgermeister Stefan Veth sowie Wehrleiter Christopher Diehl zahlreiche Beispiele. Doch eigentlich musste man sich nur umschauen und umhören beim Kameradschaftsabend am Samstag, 4. November 2017. Denn dort konnte man erleben, was einen respektvollen Umgang miteinander und eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit ausmacht. Der Dank der zahlreichen Redner galt daher in erster Linie den Kameraden selbst, aber auch all denen, die die Basis für eine so leistungsstarke Feuerwehrarbeit ermöglichen wie den Jugendwarten, den Fördervereinen und nicht zuletzt den Angehörigen der Feuerwehrleute, die ein so intensives Ehrenamt unterstützen.

Der jährliche Kameradschaftsabend der vier Feuerwehren der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim fand dieses Mal unter der Mithilfe der Feuerwehr Gronau sowie des Fördervereins St. Florian in den Räumen des TuS Gronau statt. Viele Feuerwehrangehörige wurden neu verpflichtet, befördert und auch offiziell ernannt.

21 Neuzugänge hat Bürgermeister Stefan Veth mit Handschlag verpflichtet. Die meisten neuen Feuerwehrmänner und –frauen treten aus den entsprechenden Jugendfeuerwehren in die aktive Wehr ein. Aber auch einige Neueinsteiger und Wiedereinsteiger, vor allem in der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim, sind hinzugekommen.

Verpflichtungen

Aus Dannstadt-Schauernheim: Hans-Jürgen Renner, Björn Nagel, Tanja Oberberger, Janine Habke, David Marin Panadero, Matthias Becker und Martin Jonas.
Aus Hochdorf-Assenheim:  Melissa Liedtke, Mike Liedtke und Alina Schalk.
Aus Rödersheim: Peer Brandt, Nils Kupper und Jan Sponagel.
Aus Gronau: Maximilian Ehemann, Luca Griebel, Lea Jörns, Maximilian Koscher, Marc-André Magnie und Franziska Scherner.

Bevor die Beförderungen ausgesprochen wurden, verwies Bürgermeister Veth auf deren besondere Bedeutung. „Hinter jeder Beförderung steht eine besondere Ausbildung und Qualifikation“, sagte er am Kameradschaftsabend. Dies bedeute zusätzliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Beförderungen

Zum Oberfeuerwehrmann wurden befördert Matthias Becker und Martin Sutter aus Dannstadt-Schauernheim, Matthias Geib aus Hochdorf-Assenheim, Simon Schneider aus Rödersheim und Phillip Krämer aus Gronau.

Löschmeister dürfen sich nun aus Dannstadt-Schauernheim Björn Nagel und aus Gronau Tobias Reiß nennen.

Zum Brandmeister wurden befördert: Mathias Peters aus Dannstadt-Schauernheim, Martin Düll aus Rödersheim und Marco Koob aus Gronau.  

Den Dienstgrad Oberbrandmeister dürfen nun Hans-Jürgen Renner aus Dannstadt-Schauernheim tragen sowie Marco Hörner aus Rödersheim.

Ernennungen

Die vergangenen Wochen waren für die Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim keine leichte Zeit. 15 Feuerwehrleute hatten im August ihren Dienst auf eigenen Wunsch quittiert. Die Einsatzbereitschaft stand danach nie in Frage. Schließlich sind die 16 verbliebenden Feuerwehrleute sehr gut ausgebildet und erfahren. Auch läuft die Zusammenarbeit mit den anderen Wehren der Verbandsgemeinde vertrauensvoll und reibungslos und zusätzliche Unterstützung gibt es von den Wehren Mutterstadt und Böhl-Iggelheim. Und doch freuten sich die Kameraden sehr über die zahlreichen Neuzugänge seitdem. Großen Anklang fand am Samstagabend zudem die Ernennung des stellvertretenden Wehrführers der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim: Mathias Peters wird nun an der Seite von Christopher Diehl, Leiter der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim stehen. Diehl hatte bisher die gesamte Wehrführung kommissarisch übernommen.

Aber auch andere Funktionsträger wurden offiziell an diesem Abend ernannt: Hans-Jürgen Renner aus Dannstadt, Maximilian Reimann und Tobias Reiß, beide aus Gronau, dürfen sich jetzt zu den Gerätewarten der Verbandsgemeinde zählen.

Axel Fischer hatte bereits im Sommer das Amt des Wehrführers der Gronauer Feuerwehr aus persönlichen Gründen abgegeben. Sein Nachfolger, Frank Ackermann erinnerte nun bei der offiziellen Verabschiedung an die großen Verdienste Fischers in mehr als 25 Jahren im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr. Vor allem freute er sich, dass Fischer der Wehr weiterhin erhalten und auch auf Kreisebene weiterhin als stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur des Rhein-Pfalz-Kreises aktiv bleibt.

Ehrungen

Für seine außerordentlichen Verdienste um die Jugendfeuerwehr und sein unermüdliches Engagement für die Ausbildung, Motivation und Begleitung der Jugendlichen bei der Gronauer Wehr erhielt Heiko Theis eine besondere Ehrung, das Ehrzeichen der Stufe Silber der Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz. 

Der Jahresrückblick zeigte anhand vieler Fotos, mit wie viel Einsatzbereitschaft die Feuerwehrleute der Verbandsgemeinde das ganze Jahr über unterwegs sind. Und zwar nicht nur bei den tatsächlichen Einsätzen, wenn sie zu Bränden, Autounfällen und überfluteten Kellern gerufen werden. Sondern vor allem auch dann, wenn sie an Lehrgängen und Übungen teilnehmen, um stets für den Ernstfall gerüstet zu sein. Nicht außer Acht lassen darf man den Einsatz für uns Bürger bei den verschiedenen Festen, die den Jahreskalender sehr bereichern.

Wir gratulieren ganz herzlich zu den bestandenen Lehrgängen, Beförderungen und Ernennungen und danken allen Feuerwehrangehörigen und natürlich auch den Neuzugängen für Ihr Engagement. Im Namen der Verbandsgemeinde danken wir allen Feuerwehrfrauen –und -männern für die stete Bereitschaft, das ganze Jahr über wichtige Aufgaben in unserer Verbandsgemeinde zu übernehmen. Auch danken wir unseren Wehrführungen, die die Feuerwehrmänner immer wieder zu der Teilnahme an Lehrgängen, Einsätzen und Übungen begleiten und motivieren.

(05.11.2017)



Assenheimer Vorschulkinder besuchen Feuerwehr



Dass die Feuerwehr nicht nur Brände löscht, sondern beispielsweise auch bei Überschwemmungen im Einsatz ist und Tiere rettet, das wussten die Vorschulkinder der Protestantischen  Kindertagesstätte "Haus für Kinder" in Assenheim bereits. Doch einmal einen echten Feuerwehrhelm aufsetzen, einen Feuerwehrmann in voller Montur sehen und selbst in einem der Löschgruppenfahrzeuge sitzen, das war für die Fünf- und Sechsjährigen dann doch etwas Neues und sehr Spannendes.


Begeistert haben sich die Vorschulkinder Mitte Oktober bei der Freiwilligen Feuerwehr Hochdorf-Assenheim umgesehen und einiges  dabei gelernt. Wehrführer Fredy Ankner und Jugendwartin Pia Steinmetz führten die Kinder durch das Gerätehaus und erklärten vieles rund um das Thema Feuerwehr. Hose, Schuhe, Jacke, Maske, Helm: Was bei einem Einsatz keine zwei Minuten dauert, zeigte Gerätewart Manuel Ankner den Vorschulkindern aus Assenheim Schritt für Schritt.

Und dann durften die Kinder einmal selbst einen echten Feuerwehrhelm aufsetzen. Das ließ sich keines der elf Vorschulkinder nehmen! Manch einer war nur etwas enttäuscht, als er hörte, dass man mindestens zehn Jahr alt sein muss, um bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen....


(20.10.2017)



Gronauer Wehr zu Gast in Gronau

Bereits zum fünften Mal kamen Gronauer Wehren zusammen, um sich kennen zu lernen und auszutauschen. Nicht nur in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands gibt es Orte gleichen Namens. Grund genug, ein gemeinsames Treffen der Gronauer Wehren ins Leben zu rufen. Was unsere Kameraden in Gronau, dem Stadtteil von Bad Vilbel erlebt haben, lesen Sie in einem Beitrag der Frankfurter Neuen Presse.



Eine Starke Truppe

96 Mitglieder hat die Verbandsgemeindewehr aktuell. Ende August waren 15 Feuerwehrleute auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Feuerwehrdienst in Dannstadt-Schauernheim ausgeschieden. Doch schon bis Mitte September sind neun Feuerwehrmänner und –frauen der Freiwilligen Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim neu beigetreten. Sie sind alle ausgebildet, bringen ihre Kompetenzen als Atemschutzgeräteträger, Drehleitermaschinist und Zugführer ein und kennen die Aufgaben einer Feuerwehr aus eigener jahrelanger Erfahrung. Sei es bei einer der umliegenden Wehren oder direkt aus Dannstadt-Schauernheim, wo vier der neuen Mitglieder früher schon einmal gedient haben. Zusammen mit den verbliebenen Wehrleuten, ebenfalls sehr gut ausgebildet, erfahren und mit den Gegebenheiten vor Ort bestens betraut, steht eine einsatzkräftige Ortswehr bereit. Diese schaut nun hochmotiviert nach vorne. Das Ziel: künftig gemeinsam mit den Wehren aus Hochdorf-Assenheim, Rödersheim und Gronau zu einer echt starken Verbandsgemeindewehr zusammenzuwachsen.

Bei einem Alarm rücken wie gehabt alle vier Ortswehren aus

Rein rechnerisch fehlen aktuell noch zwei Führungskräfte, zwei Atemschutzgeräteträger und sechs Drehleitermaschinisten, um den Stand vor dem 25. August wieder zu erreichen. Doch die Stärke einer Mannschaft liegt nicht nur in den Fähigkeiten der Einzelnen,  sondern vielmehr in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit, in einer motivierten Truppe und den Möglichkeiten, seine Erfahrung und Kompetenz einzubringen. So wie die Einsatzbereitschaft einer Freiwilligen Feuerwehr nicht allein von der Anzahl der Fahrzeuge abhängt, sondern wie gut  die Wehren diese zum Einsatz bringen und wie gut eine Wehrleitung alle Wehren  in den einzelnen Ortsgemeinden mit ihren jeweiligen Wehrführern im Blick behält.

Es ist nichts Neues, dass tagsüber bei jedem Alarm automatisch alle Wehren der Verbandsgemeinde,  das heißt Hochdorf-Assenheim, Rödersheim und Gronau mit alarmiert werden. Schwierigkeiten, die gesetzlich vorgeschriebenen Ausrückezeiten einzuhalten, bestehen nicht. Die Erstmaßnahmen werden von der Feuerwehr Dannstadt-Schauernheim, so wie bisher, vorgenommen, die anderen Wehren haben  für die Zweitmaßnahmen mehr Zeit für die Anfahrt zur Verfügung und schaffen das auch in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit. Und auch nachts wird eher in Ausnahmen nicht gemeinsam angerückt. Ein Miteinander war also schon lange an der Tagesordnung und wurde von der Mehrheit auch gelebt. Somit freuen sich alle Wehren über den Zuwachs in Dannstadt-Schauernheim. “Auf je mehr Füßen wir stehen, desto besser sind wir aufgestellt und desto mehr Spaß macht der Dienst bei der Feuerwehr”, sagt Wehrleiter Christopher Diehl.

Genug Personal auch zur Tageszeit

Die Unterstützung der umliegenden Wehren der Kameraden in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim war und ist groß. Das Wissen um diese Hilfsbereitschaft, bringt die notwendige Ruhe, manches neu zu ordnen und zu organisieren. Die Feuereinsatzzentrale bleibt vorerst bei der Böhl-Iggelheimer Wehr. “Diese ist zeitlich genauso schnell besetzt wie unsere eigene, da diese Funktion ortsunabhängig ist”, sagt Wehrleiter Christopher Diehl. Und dank dieser Doppelbesetzung der Feuereinsatzzentrale würden die Einsatzkräfte entlastet. Auch die Drehleiter von Böhl-Iggelheim zusätzlich zur eigenen in Dannstadt-Schauernheim einzuplanen, gibt extra Sicherheit. Obwohl die jüngsten Einsätze bisher alle gezeigt haben: “Unsere Drehleiter ist stets als erste mitgefahren, es waren immer genügend Drehleitermaschinisten einsatzbereit.”  Genug Personal auch zur Tageszeit – das ist das Resultat der acht jüngsten Einsätze seit Ende August.

Beispieler einiger Einsätze 

Verkehrsunfall auf der A 65 am 29. August 2017: Mit 7 Fahrzeugen und 27 Mann sind Mitglieder aller vier Ortswehren, also Dannstadt-Schauernheim, Hochdorf-Assenheim, Rödersheim und Gronau, bei einem Verkehrsunfall auf der A 65 am 29. August 2017 ausgerückt. Die Feuerwehr Böhl-Iggelheim hat die Feuereinsatzzentrale besetzt, die Wehr in Mutterstadt war auf Anfahrt, schnell war jedoch klar, dass der Einsatz diese Unterstützung nicht erfordert. Auch die Verbandsgemeindefeuerwehr konnte bald wieder abrücken. Ein Auffahrunfall mit mehreren Verletzten - nachdem auslaufende Betriebsmittel abgestreut waren, war es eine Sache von Polizei und Rettungskräften.  

Eine Alarmierung ging am 30. August 2017 morgens kurz nach halb eins ein mit dem Stichwort Rauchentwicklung in einem Gebäude in der Hauptstraße in Hochdorf. 31 Mann mit 6 Fahrzeugen der Verbandsgemeindewehr sind ausgerückt. Diese wurden mit einer zweiten Drehleiter aus Böhl-Iggelheim und mit deren Feuereinsatzzentrale unterstützt. Die erste Zusammenarbeit mit Böhl-Iggelheim an der Einsatzstelle hat perfekt geklappt. Vor Ort konnte ein leichter Geruch festgestellt werden, es war jedoch kein Feuer zu lokalisieren... Somit ein Fehlalarm.

Ein außergewöhnlicher Einsatz war schließlich am Dienstag, 5. September 2017. Eine Fliegerbombe war wenige Tage zuvor auf einer Baustelle in einem Wohngebiet in Hochdorf-Assenheim gefunden und gesichert worden. An diesem Morgen stand die Entschärfung der 125-kg-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg an. Auch hier: eine reibungslose und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Wehren, der Verwaltung, der Polizei, Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuz und des Kampfmittelräumdienstes.


(29.08.2017/06.09.2017/22.09.2017/17.10.2017/06.11.2017)