10 Tipps gegen Badeunfälle

Es bleibt sommerlich heiß und damit zieht es viele Menschen weiterhin ins Freibad oder an den Baggersee. Immer wieder kommt es dabei zu Badeunfällen – wie in jüngster Vergangenheit auch mit tragischem Ausgang. Klaus Friedrich, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt zehn wichtige Tipps zum Verhüten von Badeunfällen.


Bundesfeuerwehrarzt gibt Tipps gegen Badeunfälle

 

  1. Überschätzen Sie niemals die eigene Kraft, etwa beim Schwimmen zu einem Ponton im Baggersee.

  2. Stoßen Sie niemals (auch nicht im Spaß) andere Menschen ins Wasser: Vielleicht können diese nicht schwimmen!

  3. Gehen Sie nie alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ins Wasser.

  4. Wenn Sie zu frieren beginnen, verlassen Sie das Wasser unverzüglich und trocknen sich ab.

  5. Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt! Dies gilt besonders auch für den Teich oder Swimmingpool im eigenen Garten.

  6. Springen Sie nur dann ins Wasser, wenn es tief genug ist und Sie sicher wissen, dass sich unter Wasser keine Hindernisse befinden.

  7. Gewässer mit verstärkter Schifffahrt, Schleusen, Hafenanlagen oder Wehren sind grundsätzlich tabu! Meiden Sie sumpfige und stark bewachsene Gewässer.

  8. Bei besonderen Gefahren, wie zum Beispiel Gewitter, starker Strömung oder bei starkem Regen, sind Gewässer grundsätzlich zu meiden.

  9. Respektieren Sie Warntafeln, Begrenzungen und das Aufsichtspersonal, das für Ihre Sicherheit sorgt, und folgen Sie deren Anweisungen.

  10. Bei einem Ertrinkungsunfall beginnen Sie nach der Rettung unverzüglich mit einer Wiederbelebung. Sie können das Überleben garantieren! Beginnen Sie nach einer fünfmaligen Beatmung mit einer Herzdruckmassage, dann weiter im Wechsel 30:2. Alarmieren Sie die Feuerwehr unter dem Notruf 112!