„Kühlen Kopf bewahren bei Hitze“ – Workshop des Gesundheitsamts für Senioren

Informiert wurde zum einen über verschiedene Gefahren, Verhaltenstipps und Anpassungen im Alltag. Sarah Fischer und Dr. Philipp Jaehn von der Kreisverwaltung zeigten in einem Vortrag unter anderem körperliche Warnsignale auf und machten deutlich, dass der Körper im Alter noch schwerer mit extremen Temperaturen umgehen kann. Alle Anwesenden waren sich einig, die Hitze schränkt den Alltag und die gewohnte Lebensweise ein. Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen – damit sind viele in der Hitze konfrontiert. 

Einfache Verhaltenstipps wie Nahrung und das Trinkverhalten anzupassen sowie abendliches, lauwarmes Duschen wurden in der Gruppe gesammelt. Hier konnten alle ihre Erfahrungen und Tipps der vergangenen Wochen teilen. Entscheidend für den Körper sei die nächtliche Abkühlung, da in dieser Phase der Körper regeneriert. 

In einem weiteren Schritt konnten die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre ganz persönliche Hitzestrategie erstellen. Hierbei ging es nicht nur um das Sammeln von hitzetauglichen Lieblingsessen, sondern vor allem auch um das Zusammenstellen wichtiger Kontaktdaten für den Notfall – so hat man bei Bedarf alles zur Hand. 

Trotz des ernsten Themas wurde auch gelacht. Tipps wie das Schauen von Arktis-Dokus, Besuche eines klimatisierten Kinos oder Riesling-Schorle wurden von allen Anwesenden mit einem Augenzwinkern diskutiert. Bei einer Sache sind sich jedoch alle einig: eine positive Einstellung zu bewahren ist mit das Wichtigste in einer Hitzewelle!