Nach rund zwölf Jahren gibt es wieder eine Seniorenvertretung in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, in der sich 17 Bürgerinnen und Bürger für die Belange älterer Menschen einsetzen. Initiiert wurde der Seniorenbeirat auf Initiative der Beigeordneten Marion Strese. Den Beiratsvorsitz hat Jürgen Joos inne, sein Stellvertreter ist Bertram von Albedyll. In den Ortsgemeinden gibt es bereits ein breit gefächertes Angebot für Senioren seitens der Verbandsgemeinde (Bürgerbus), den Kirchen, der Vereine und verschiedenen Initiativen. Über diese möchte man durch den Seniorenbeirat kontinuierlich informieren.
In der ersten gemeinsamen Sitzung wurde schnell klar, dass man als Seniorenbeirat in einer Gemeinde ein weites Feld zu beackern hat. Viele Ideen wurden gesammelt und in eine Liste nach Dringlichkeit geordnet aufgenommen. Schnell wurde man konkret und erste kleine Arbeitsgruppen wurden gebildet, die sich jetzt mit der Planung ausgewählter Projekte befassen sollen.
Die Öffentlichkeitsarbeit soll bei dem neuen Seniorenbeirat eine wichtige Rolle spielen. Die regelmäßige Präsenz im Amtsblatt steht dabei ganz oben auf der Liste. Auch kann man sich vorstellen, beim Brunnenfest Ochs und Esel mitzuwirken oder freitags zum Beispiel beim Wochenmarkt das Gespräch mit den Bürgern zu suchen.
Ein wichtiges Arbeitsthema ist das Thema Mobilität und speziell der Öffentliche Personennahverkehr ÖPNV. Hier gibt es einige Hürden, wie etwa unübersichtliche oder gar keine Fahrpläne, die man prüfen und Verbesserungsvorschläge an die Verkehrsunternehmen weitergeben will. Insgesamt möchte der Seniorenbeirat gerne für die Nutzung des ÖPNV werben, schließlich stellen neue Buslinien, wie die Linie 584 oder 575 als Verbindung zwischen der Eisenbahn im Süden und der Rhein-Haardt-Bahn im Norden, wesentliche Verbesserungen für die Verbandsgemeinde dar.
Weitere Themen sind Plätze zum Verweilen in den Ortsgemeinden, das Thema Sicherheit, der Umgang mit Handys oder Tablets und Unterstützung für hochbetagte Bürgerinnen und Bürger. Mancher kann sich vorstellen, bei Bedarf in den Kindergärten oder den Schulen der Verbandsgemeinde vorzulesen und Lesepaten-Projekte anzustoßen. Nicht zuletzt möchte man die Aufklärungsarbeit zur Vorbeugung gegen Trickbetrügereien ins Visier nehmen.

