Erste Hilfe für beschädigte Bäume

Einfache Sofortmaßnahmen nach Anfahrschäden oder anderweitige Rindenschäden am Stamm können größere Beeinträchtigungen der Baumgesundheit abwehren. Um das Eindringen von Fäule oder Pilzbefall zu verhindern, wird eine lichtundurchlässige Folie um die Wunde herum befestigt. Darunter kann innerhalb einer Vegetationsperiode (ca. ein Jahr) neues Gewebe die Wunde wieder verschließen. 

Dieser sogenannte Flächenkallus ist mit der Bildung einer Kruste unter dem Pflaster auf menschlicher Haut zu vergleichen.

Für den Erfolg der Behandlung ist die Zeit ein entscheidender Faktor. Die lebenden Zellen an der Stammwunde dürfen noch nicht ausgetrocknet sein, wenn diese verschlossen wird.

Falls Sie an den Straßen und Wegen in der Verbandsgemeinde Bäume mit offenen Stammwunden entdecken sollten, melden Sie dies bitte umgehend der Verwaltung, damit diese eine Behandlung einleiten kann.

Informationen gerne an:

Klimaschutzmanagerin der Verbandsgemeinde
Franziska Tavernier
E-Mail: franziska.tavernier@vgds.de
Telefon: 06231/401-167