Jury des Mundart-Wettbewerbs

Die aktuelle Jury des Mundart-Wettbewerbs Dannstadter Höhe besteht aus folgenden Mitgliedern (in alphabetischer Reihenfolge):

Dr. David Emling (2021)

Autor, Bellheim

Renate Flesch (2021)

Diplombibliothekarin, Stelzenberg

Ralf Frohnhäuser (2016)

Lehrer, Rödersheim-Gronau

Dr. Dr. Nikolaus Hofen (1988)

Germanist, Rödersheim-Gronau

Dr. Juliane Kerzel-Kohn (2020)

Leitung Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis

Michael Landgraf (2016)

Dozent und Schriftsteller, Neustadt an der Weinstraße

Dr. Josef Schwing (1988)

Dialektologe, Neuhofen

Norbert Stuck (2007)

Rektor i.R., Experte für Laienspiel, Haßloch

Seit 2018: Die jeweiligen Sieger des Vorjahres unterstützen als zeitweises Mitglied die Jury während des aktuellen Mundart-Wettbewerbs.

2021 sind dies Edith Brünnler aus Ludwigshafen und Norbert Schneider aus Rehborn.



Mundart-Wettbewerb Dannstadter Höhe - Jury 2021 (v. l. n. r.): Ralf Frohnhäuser, David Emling, Michael Landgraf, Josef Schwing, Norbert Schneider, Juliane Kerzel-Kohn, Norbert Stuck, Edith Brünnler.  Es fehlen auf dem Foto: Renate Flesch und Nikolaus Hofen.

Informationen zu Mitgliedern der Jury

(in alphabetischer Reihenfolge)


Dr. David Emling



Dr. David Emling wurde am 15.05.1987 in Karlsruhe geboren und lebt derzeit in Bellheim in der Südpfalz. 2013 erwarb er den M.A. am KIT Karlsruhe im Fach „Europäische Kultur- und Ideengeschichte“ sowie Soziologie, 2017 folgte die Promotion zum Dr. phil. an der TU Dortmund zur „Gerechtigkeitskonstruktion im Alltag von Berufspolitikern“. Derzeit arbeitet er als Koordinator des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ für die Landeszentrale für politische Bildung RLP.

Von 2016-2021 war er Mitglied im „Zentrum für junge Literatur“ der Darmstädter Textwerkstatt des Lyrikers Kurt Drawert. Emling ist aktiver Autor im Autorennetzwerk „TeXtur“ in Neustadt/Weinstraße. Seit Oktober 2020 ist er Mitglied im VS, Verband deutscher Schriftsteller, Sektion Rheinland-Pfalz. 

Er ist Preisträger einiger Literaturwettbewerbe, unter anderem dem 2. Platz beim Literaturwettbewerb Stockstadt 2017 sowie der Shortlist des Literaturwettbewerbs der Jungen Verlagsmenschen im Jahr 2015.

Infos: www.david-emling.de


Ralf Frohnhäuser




geb. 15.07.1970 in Ludwigshafen am Rhein. Seit 1995 wohnhaft in Hochdorf-Assenheim. 1989 – 1994 Studium an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für Grund- und Hauptschule mit Schwerpunkt Grundschule. Studienfächer: MÄG-Musik und Mathematik. 1995 Zweite Staatsprüfung. Ab 1996 Lehrer an der Grundschule Gräfenauschule, Ludwigshafen am Rhein, danach seit 2001 Konrektor in der Astrid-Lindgren-Schule in Ruchheim, 2005 Ernennung zum Rektor an der Grundschule am Neuberg, Rödersheim-Gronau. Mitglied der Jury seit 2016.


Dr. Dr. Nikolaus Hofen

Dr. phil., Dr. paed., Dipl.Päd., geb. 1938 in Rödersheim. Akademischer Direktor am Institut für Germanistik der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau; im Ruhestand seit 2003.

Erstes und Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen, Aufstiegsprüfung für den höheren Dienst, Ernennung zum Studienrat 1978; Studium und Promotion zum Dr. phil. an der Universität Mannheim; Studium und Promotion zum Dr. paed. an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Mehrjährige Lehrtätigkeit an Grund- und Hauptschulen, Gymnasium und berufsbildender Schule. Langjährige Lehrtätigkeit an der Hochschule/Universität und Mitarbeit in der Lehrer- Fort- und -weiterbildung; Vertretungsprofessur an der Pädagogischen Hochschule Erfurt/Mühlhausen (Thüringen); 1984 - 2003 Leiter des Prüfungsamtes an der Universität Landau und Ständiger Vertreter der Präsidentin des Prüfungsamtes für Schulen beim Kultusministerium / Ministerium für Unterricht und Bildung in Mainz.

1988 Sieger beim Mundart-Wettbewerb in Bockenheim. Mitglied der Jury seit 1988.

Veröffentlichungen: zu den Bereichen Leistungsmessung in der Schule, Aufsatzunterricht, Medien, Sprach-, Literatur- und Aufsatzdidaktik.


Dr. Juliane Kerzel-Kohn


Dr. Juliane Kerzel-Kohn wuchs in Bielefeld (Doch, das gibt es!) auf. Sie studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster/Westf. Neue Geschichte, Völkerkunde/Ethnologie und Volkskunde/Europäische Ethnologie mit einigen Abstechern in den Sprachenbereich, das Marketing und die Psychologie. Sie promovierte über die „Kulturelle Gestaltung des Sonntags im 20. Jahrhundert“.

1989 bis 2008 war sie überwiegend im Bereich Sammlungen und Ausstellungskuration freiberuflich für diverse Museen in NRW tätig. 2000 leitete sie über zwei Jahre das EXPO 2000-Projekt „Planungswerkstatt Erinnerungskultur: Geschichte in Ostwestfalen-Lippe 1933-1945. Wege der Erinnerung“. 2002 begann ihre Tätigkeit in der Weiterbildung an der Volkshochschule Recklinghausen. 2008 ging sie zur Volkshochschule Hilden-Haan, wechselte 2017 als Gesamtleitung der vhs nach Aschaffenburg und 2020 an die Volkshochschule Rhein-Pfalz-Kreis. Seither lebt sie in der Pfalz, die ihr aber bereits seit 2014 durch regelmäßige Besuche vertraut ist.

Neben der historischen Arbeit begann sie bereits als Jugendliche zu schreiben – vorrangig Gedichte, die auch bei „Jugend schreibt“ ausgezeichnet wurden und in einen Gedichtband mündeten. Daher freut sie sich jetzt wieder mit Literatur zu tun zu haben, während sich ihr Volkskundlerinnenherz über das Kennenlernen und Eintauchen in die pfälzische Kultur und Sprache freut.


Michael Landgraf



geb. 22.7.1961 Ludwigshafen am Rhein; Studium der Theologie (Mag. Theol), Philosophie und Geschichte; Dozent und Schriftsteller sowie Leiter des Religionspädagogischen Zentrums Neustadt a.d.W.; Lehrbeauftragter der Universität Mainz; Vorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller-Rheinland-Pfalz (Vorsitz 2014-2017) und Kulturbotschafter für Literatur für Neustadt an der Weinstraße; 2016 Preisträger beim Mundartwettbewerb Bockenheim; 2018 Berufung in den internationalen PEN-Club; ausgezeichnet mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst in Wien (2018), mit dem internationalen Comenius-Award in Berlin (2018 und 2020) und Gewinner beim Schreibwettbewerb StadtLesen in Ingelheim (2020).

Publikationen: Rund 100 Titel sowie Übersetzungen in 34 Sprachen; Zahlreiche Mundartveröffentlichungen und Regionalliteratur, u.a.: Bibel uf Pälzisch, Ubstadt-Weier 2003; Bibelsprich uff Pälzisch, Neustadt 2012; Pälzisch (Pfälzisch) – eine Einführung für Einheimische und Fremde, Neustadt 2014; Elwetritsche. Neustadt 2014; Kärchejohr. Neustadt 2015; Bunte Pfalz. Mannheim 2016; Der Protestant. Historischer Roman über die Pfalz. Mannheim 2016. Weisheiten uff Pälzisch. Mannheim 2017, Weechwaiser – Die Zeeh Geboode uff Pälzisch“, Nürnberg 2019. Mehr unter http://www.michael-landgraf.de/

Mitglied der Jury seit 2016. Seit 2018 Jury-Sprecher und Moderator des Finales.


Dr. Josef Schwing



geb. 17. Juni 1932 in Palotabozsok (Südungarn); Ungarndeutscher; nach dem Abitur 1953 Studium der Finnougristik und Romanistik an der Universität Budapest; 1956 Flucht nach dem Volksaufstand in den Westen; seit 1957 in Deutschland; 1964 Wiederaufnahme des Studiums der Germanistik und Romanistik an der Universität Heidelberg; 1967 Studium der Phonetik und Phonologie an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken; 1967­-1979 freier wissenschaftlicher Mitarbeiter des Johannes-Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg; 1980-1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Pfälzischen Wörterbuch in Kaiserslautern, einem Projekt der Akademie der Wissenschaften, Mainz; Promotion 1987; ab 1990 Erfassung und Bearbeitung der deutschen Mundarten der Schwäbischen Türkei (Südungarn). Mitglied der Jury seit 1988. 


Norbert Stuck



ehemaliger Rektor der Karl-Wendel-Schule in Lambsheim; Mitglied beim Ensemble „Theater am Türmchen“ (Lambsheim) als Darsteller und Regisseur; Spezialist für Laientheater. Mehrere Auszeichnungen auf diesem Gebiet, u.a. den „Schappo“ (2012) des Rhein-Pfalz-Kreises. Mitglied der Jury seit 2007.


(zuletzt aktualisiert 25.05.2021)

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