Förderung der Dorferneuerung

Gerade in Zeiten von Corona kommt dem Dorf als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum wieder mehr Bedeutung zu. Das Land Rheinland-Pfalz möchte, dass das Dorf als eigenständiger Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum erhalten und weiterentwickelt wird und unterstützt nachhaltige und zukunftsorientierte Vorhaben. Was gefördert wird und wie man einen Förderantrag stellt, darüber informieren wir Sie hier.

Dorferneuerung - was wird gefördert?

Durch die Dorferneuerung soll eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Dorfes unterstützt und das Dorf als eigenständiger Wohn-, Arbeits-, Sozial- und Kulturraum erhalten und weiterentwickelt werden.

Zu den Aufgabenschwerpunkten der Dorferneuerung zählen insbesondere strukturverbessernde Maßnahmen, die vor allem die Ortskerne stabilisieren und stärken, wie zum Beispiel:

·         Umnutzung leerstehender, ortsbildprägender Bausubstanz zum Wohnen und Arbeiten

·         Verbesserung des Dorfbildes und Sicherung der baulichen Ordnung

·         Erhaltung und Erneuerung der ortsbildprägenden und regional typischen Bausubstanz und Siedlungsstrukturen

·         Sicherung der örtlichen Grundversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs

·         Wiederherstellung der Einheit von Dorf und Landschaft

·         Schaffung und Sicherung von Wohnstätten nahen Arbeitsplätzen


Dorferneuerung - wer und wo wird gefördert?

Zuwendungen aus dem Dorferneuerungsprogramm können sowohl Vorhaben kommunaler Träger (Ortsgemeinden) wie auch privater Träger, auf der Grundlage der Verwaltungsvorschrift „Förderung der Dorferneuerung“ (VV-Dorf) zuletzt geändert am 27. August 2010, gewährt werden. 

Vorhaben der Dorferneuerung werden gefördert in räumlich und funktional eigenständigen, dörflich/ländlich oder landwirtschaftlich geprägten Siedlungseinheiten und landschaftsbestimmenden Gehöftgruppen. Dabei hat die Förderung mit einer räumlichen Eingrenzung des Gebietes und mit Bezug auf den historisch wertvollen Gebäude- und Hofanlagenbestand im Ortskern grundsätzlich Vorrang.

Beispiele für Förderungen

Unter anderem werden bauliche Maßnahmen zur Erneuerung, zum Aus-, Um- oder Anbau älterer orts- und landschaftsprägender oder öffentlich bedeutsame Gebäude mit Hof- und Grünflächen, einschließlich denkmalpflegebedingter und bauökologischer Mehraufwendungen, gefördert. So zum Beispiel Erneuerungen von Holzfensterläden, Hoftore oder des Daches. Auch die Erhaltung und Gestaltung von Gebäuden bestehender oder ehemaliger land- und forstwirtschaftlicher Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe mit orts- und landschaftsprägendem Charakter einschließlich Hof- und Grünflächen können förderfähig sein.




Dorferneuerung - wie funktioniert die Förderung?

Die Förderung setzt ein ganzheitliches – ggf. fortgeschriebenes Dorferneuerungs- Dorfentwicklungskonzept der Gemeinde voraus. Alle drei Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim verfügen über ein Dorfentwicklungskonzept.

Die Bewilligung der Zuwendung für private Vorhaben erfolgt durch die Kreisverwaltungen.

Anträge sind über die Verbandsgemeindeverwaltung Dannstadt-Schauernheim, bei der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, einzureichen.

Für weitere Informationen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Pack, Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis, 0621/5909-4380.



(15.02.2021)

 

 

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Über den Button "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung zu. Oder wählen Sie aus, welche Cookies Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen.