LORSCHER CODEX Hochdorf

Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch

Nach dem lateinischen Test der Urschrift,
wiedergegeben von A. Lamey (1768-1770) und K. Glöckner (1929-1936)

Urkunde 2118 (28.Mai 776 – Reg. 1275)

Schenkung des Ratwin unter König Karl und Abt Gundeland


In Christi Namen, am 28. Mai im 8. Jahr (776) des Königs Karl. Zu meinem Seelenheil bringe ich dem heiligen Märtyrer N(azarius), dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht, eine Opfergabe dar. Es ist mein Wunsch, dass meine Stiftung von ewiger Dauer sei. und ich erwähne ausdrücklich deren völlige Freiwilligkeit, Ich schenke in pago spirensi (Speyergau), in der Zezzincheimer marca (Gemarkung Zeiskam nö. Landau/P.) und in der Hochtorpfer marca (Gemarkung Hochdorf nö. Neustadt/W.) acht Morgen Land und eine Wiese. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen in monasterio laur (ishamensi = im Lorscher Kloster). Zeit wie oben.

- Lorscher Codex
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