Umgebungslärm - EU-Richtlinie

Zu viel und vor allem dauerhafter Lärm kann bei Menschen Stress verursachen, die Betroffenen belasten und im schlimmsten Fall krank machen. Damit die Menschen in der EU nicht unter zu viel Lärm leiden, hat die Europäische Kommission Grundlagen für eine Richtlinie geschaffen, die 2002 in Kraft getreten ist und später in deutsches Recht umgesetzt worden ist. Die Richtlinie gibt vor, wie Umgebungslärm bewertet, vorgebeugt und bekämpft  werden soll. Auch die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim beteiligt sich an dem Verfahren. Derzeit läuft die dritte Runde. Hier können Sie sich über die EU-Umgebungslärmrichtlinie sowie die bisherigen Ergebnisse in Ihrem Wohnort informieren.

Umgebungslärm: Kartierung und Lärmaktionsplanung

Um belastenden und schädigenden Umgebungslärm zu verhindern, ihn zu mindern oder Lärm gänzlich vorzubeugen, wird seit vielen Jahren eine EU-Richtlinie umgesetzt. Auch hier vor Ort in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim. Zunächst wird in mehreren Stufen Lärm erfasst. Auf einer Karte kann jeder dann einsehen, wo es ruhig, zeitweise etwas lauter oder auch ständig laut ist. Die Ergebnisse führen wiederum zu einer Planung von Maßnahmen, wie ein Zuviel an Lärm gemindert werden kann.

Umgebungslärm: Richtlinie gilt für Gemeinden seit 2008

Diese Richtlinie wurde durch die §§ 47a bis f Bundesimmissionsschutzgesetz ins deutsche Recht umgesetzt und verpflichtet die Gemeinden seit 2008 zur Durchführung solcher Lärmkartierungen und Lärmaktionsplanungen.

In den ersten drei Runden wurden diese Lärmaktionsplanungen auf Grundlage der vom Land bereitgestellten Lärmkartierungen in jeweils öffentlicher Verbandsgemeinderatssitzung beschlossen.

Ergebnisse der Runde 1 EU-Umgebungslärmrichtlinie

Ergebnisse der Runde 2 EU Umgebungslärmrichtlinie

Ergebnisse der Runde 3 EU Umgebungslärmrichtlinie


Sie haben Fragen zur EU-Umgebungslärmrichtlinie?

Gerne stehen wir für Rückfragen sowie Vorschläge und Anregungen rund um dieses Thema unter zur Verfügung. Mehr Infos finden Sie zudem unter www.umgebungslaerm.rlp.de.


(aktualisiert 10.12.2018)