Fliegerbombe entschärft

Die Fliegerbombe, die am Freitag, 1. September 2017, auf einer Baustelle in Hochdorf-Assenheim gefunden worden war, ist am Dienstag, 5. September 2017, entschärft worden. Alles verlief ruhig, bereits gegen 11 Uhr am Vormittag konnte das Gebiet für die Anwohner wieder freigegeben werden.  

Bombenfund in Hochdorf-Assenheim 

Rund sechs Minuten hat die Entschärfung einer 125-kg-Sprengbombe der US-Amerikaner aus dem Zweiten Weltkrieg am heutigen Dienstag, 5. September 2017, in Hochdorf-Assenheim gedauert. Zwei Personen vom Kampfmittelräumdienst in Koblenz waren auf der Baustelle in der Lorscherstraße 9 in Hochdorf-Assenheim, Ortsteil Assenheim im Einsatz, um die Bombe zu entschärfen. „Natürlich ist jede Bombe anders, doch diese Entschärfung verlief recht problemlos, sowohl der Kopf- als auch der Heckzünder waren butterweich zu entfernen“, sagte Peter Kappler vom Kampfmittelräumdienst in Koblenz. Er war mit seinem Kollegen Alexander Schäfer im Einsatz. Die Bombe wird nun in einen Bunker nach Koblenz gebracht, zwischengelagert und zeitnah vernichtet.

Mehr als 800 Anwohner mussten ihre Häuser verlassen 

Bis 9 Uhr waren die Anwohner in einem Radius von 300 Metern um den Bombenfund aufgefordert gewesen, ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen. Betroffen waren 865 Personen. Die Aufforderung galt auch für die in dem betroffenen Gebiet liegenden Gewerbegebiete sowie die Kindertagesstätte Assenheim. In mehreren Trupps aus Feuerwehrleuten, Polizei und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung wurde das Gebiet nach 9 Uhr kontrolliert und um 10.31 Uhr für die Entschärfung freigegeben. Die Kontrolle verlief reibungslos. Bei einem Haus bestand der begründete Verdacht, dass sich noch Personen im Haus befinden. Der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht. Auch die anschließende Entschärfung verlief ohne Vorkommnisse. Bereits um 10.47 Uhr konnte die Absperrung aufgehoben und Entwarnung gegeben werden. 


„Alles verlief heute sehr ruhig und problemlos“, sagte Thomas Divivier vom Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim. Der verantwortliche Einsatzleiter betonte jedoch auch, dass bereits im Vorfeld des Einsatzes sehr viel vorzubereiten und zu koordinieren war. "Wir waren mit 50 Männern und Frauen aus allen vier Ortswehren der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim im Einsatz“, sagte Christopher Diehl, Wehrleiter der Verbandsgemeindefeuerwehr. „Und die  Feuerwehreinsatzzentrale in Böhl-Iggelheim war besetzt.“

Gute Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte

Im Einsatz waren außerdem 3 Mitarbeiter des Ordnungsamtes, 10 Mitarbeiter des Bauhofes sowie Mitglieder der Polizei Schifferstadt und der Bereitschaftspolizei in Koblenz.  7 Personen vom Deutschen Roten Kreuz waren vor Ort in Bereitschaft bzw. haben 4 Bürger, die aufgrund eingeschränkter Mobilität ihre Häuser nicht selbst verlassen konnten, abgeholt, zur Halle des Turnerbunds Assenheim gebracht, betreut und nach dem Einsatz wieder in ihre Häuser zurückgebracht. 




Auf einer Baustelle in der Lorscherstraße in Hochdorf-Assenheim, Ortsteil Assenheim, war am 1. September 2017 eine Fliegerbombe gefunden worden. Die Bombe wurde daraufhin durch den Kampfmittelräumdienst gesichert. Es ging keinerlei Gefahr von der Bombe aus. Zusätzlich wurde die Örtlichkeit von einem durch die Verbandsgemeinde beauftragten Sicherheitsdienst rund um die Uhr bewacht. Am Samstag, 2. September 2017, waren die betroffenen Anwohner über ein Informationsschreiben der Verbandsgemeindeverwaltung benachrichtigt worden. Es gab nur wenige Rückfragen bzw. Beschwerden. Zudem wurde das Warnsystem "Katwarn" zur Warnung und Entwarnung der Bevölkerung eingesetzt. Während des Einsatzes stand allen betroffenen Anwohnern die Sporthalle des Turnerbund Assenheims zur Verfügung.  

Evakuierungsplan mit einer Übersicht des Gebietes

(01.09.2017/05.09.2017/06.09.2017)